Expertin für ganzheitliche Frauengesundheit
Über mich
Ich bin Marlen - Expertin für ganzheitliche Frauen*gesundheit, Sozialwissenschaftlerin mit einem Blick für gesellschaftliche Strukturen, Co-Gründerin von Unterleib & Seele e.V., Sportlerin, die lernen musste, auf ihren Körper zu hören, und feministische Denkerin.

Mein Weg
Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie es ist, die Signale des eigenen Körpers lange zu übergehen. Fünf Jahre lang habe ich mit der Hormonspirale verhütet und immer wieder mit Entzündungen zu tun gehabt. Antworten fand ich dabei selten, und ernst genommen fühlte ich mich oft nicht. Gleichzeitig prägten Stress und viel Sport meinen Alltag, und ich habe lange einfach weitergemacht, bis mein Körper mir deutlich gezeigt hat, dass es so nicht weitergeht.
Mit dem Entfernen der Spirale begann für mich ein Weg zurück zu meinem natürlichen Zyklus. Ich habe gelernt, meinen Körper wahrzunehmen und Ernährung, Bewegung und Stressmanagement an meine eigenen Rhythmen anzupassen. Dieser Weg hat mir viel gezeigt: über Selbstwahrnehmung, über Frauen*gesundheit und darüber, wie wenig Raum diese Themen in unserer Gesellschaft oft bekommen.
Aus dieser persönlichen Erfahrung entstand der Wunsch, Wissen weiterzugeben. Ich wollte anderen Frauen* zeigen, wie sie ihre Gesundheit, Energie und Leistungsfähigkeit im Einklang mit ihrem Zyklus fördern können. Deshalb habe ich die Ausbildung zur Expertin für ganzheitliche Frauen*gesundheit gemacht. Seitdem begleite ich Frauen* leidenschaftlich dabei, wieder auf ihren Körper zu hören, sich selbst ernst zu nehmen und zyklusbewusst zu leben
Qualifikationen
B.A. Sportmanagement und Sportkommunikation
M.A. Gender, Kultur und Sozialer Wandel
Deutsche Sporthochschule Köln
Universität Innsbruck
Expertin für ganzheitliche Frauengesundheit
AKN Akademie der Naturheilkunde
kontakt@marlen-schiefer.com
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Zyklusgerechtes Arbeiten als Ressource
Menstruation ist am Arbeitsplatz noch immer ein Tabu. Beschwerden werden meist still und allein bewältigt. In meiner Masterarbeit habe ich untersucht, was passiert, wenn Arbeitnehmer*innen lernen, ihren Zyklus zu verstehen und im Arbeitsalltag zu berücksichtigen. Dazu habe ich Interviews mit Teilnehmenden eines Kurses zu zyklusgerechtem Arbeiten geführt und ausgewertet, was Organisationen daraus lernen können.
Zentrale Erkenntnisse
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Vom Störfaktor zur Ressource: Wissen über den eigenen Zyklus verändert den Blick auf Körper und Leistung. Die Teilnehmerinnen nahmen Signale früher wahr, planten bewusster und gingen weniger hart mit sich um.
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Offenheit wirkt ansteckend: Wer über den Zyklus spricht, bricht Tabus und schafft mehr Verständnis und gegenseitige Unterstützung im Team.
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Struktur statt Einzelkampf: Zyklusgerechtes Arbeiten gelingt nur, wenn Organisationen mitziehen, etwa durch Flexibilität, sensibilisierte Führungskräfte und eine offene Kultur. Die Verantwortung darf nicht nur bei der einzelnen Person liegen.
Diese und viele weitere Erkenntnisse fließen in meine Arbeit mit rein, in der 1:1 Beratung genauso wie in meinen Workshops für Unternehmen.
Masterarbeit
